Dienstag, 27. Mai 2008

Restauration


















Der Begriff Restauration bedeutet Wiederherstellung und ist eng verknüpft mit folgenden Begriffen:

Restitution, in der Politik die Wiederherstellung eines Rechts- und Eigentumsverhältnisses.

Datenwiederherstellung oder auch Datenrettung (engl. Data Recovery), der Vorgang, mit dem man gelöschte bzw. beschädigte Daten (incl. Programme) auf einem Datenträger wiederherstellt oder Unlesbares wieder lesbar macht. Manchmal handelt es sich dabei nicht nur um beschädigte Datenstrukturen, sondern auch um defekte Speichermedien, die so weit beschädigt sein können, dass die Daten nicht mehr direkt ohne weiter gehende technische Maßnahmen gelesen werden können.

Reparatur (von lat. reparare = wiederherstellen) bzw. Instandsetzung, der Vorgang, bei dem ein defektes Objekt in den ursprünglichen, funktionsfähigen Zustand zurückversetzt wird.

Restaurierung: stellt die Durchführung von Maßnahmen zur Erhaltung von Kunstwerken oder allgemeiner von Objekten (Kreationen) in ihrem materiellen Bestand dar.
Die Restaurierung ist eine Teildisziplin der Konservierung.

Renaturierung und Rekultivierung, die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen (z.B. auf unfruchtbar gewordenen Boden).

Rekuperation (v. lat. recuperare für „wiedererlangen“, „wiedergewinnen“, „wiedergutmachen“) wird in der Bedeutung Wiedererlangung, (Zu)Rückgewinnung als Fachwort in unterschiedlichen Disziplinen wie Technik und Geschichtswissenschaft verwendet.
In der Suchttherapie steht „Rekuperation“ für die Wiedergewinnung des Zugangs zu den in der eigenen Person angelegten Fähigkeiten – im Unterschied zur Rehabilitation (deutsch: „Wiedereinsetzung in den früheren Stand“), bei der es um die Wiederherstellung eines Zustands vor der Abhängigkeit geht.

Der Folgenbeseitigungsanspruch ist ein im deutschen Recht anerkannter Anspruch zur Wiederherstellung eines Zustandes nach einem öffentlich-rechtlichen Eingriff, d.h. wenn die Folgen eines (rechtswidrigen) Aktes wieder rückgängig gemacht werden sollen. Damit verbunden: Genugtuung (durch Substantivierung von „genug tun“),

  • das Gefühl eines Opfers bei gerechter Bestrafung des Täters,
  • die Wiedergutmachung einer Beleidigung
  • im Recht allgemein die Wiederherstellung eines verletzten Rechtsgutes, besonders der Ehre oder Gerechtigkeit
Heilung, wobei Heilung den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit bezeichnet.

Erlösung. Der Begriff stammt aus dem religiösen Bereich, wird aber auch im übertragenen Sinne verwendet. Ursprünglich stand hinter dem Begriff u. a. das in der Antike übliche Freikaufen eines Sklaven, also das Kaufen und anschließende Freilassen. Im religiösen Sinn versteht man darunter einen Prozess oder einen Punkt des Heraustretens aus einem Zustand der Unfreiheit, Bedrängung und Entfremdung oder Sünde. Die Erlösung kann als Selbsterlösung konzipiert sein (Gnosis u.a.) oder als Ergebnis des Handelns einer äußeren (göttlichen) Macht verstanden werden, z.B als göttliche Gnade. Die Erlösung wird in ihrer religiösen Bedeutung auch Heil genannt.

Heiland ist die (von althochdeutsch heilant, "der heilt und von Schmerzen erlöst") Übersetzung des griechischen Soter und lateinischen Salvator und bedeutet Retter oder Erlöser. Das lateinische Salvator Mundi bedeutet Retter der Welt.

Es handelt sich dabei um einen Ehrentitel, den die frühe Kirche Jesus Christus gegeben hat.

Anmerkung: Restauration im christlichen Sinne, im Rahmen des Heilsplans und durch Jesus Christus als stellvertretendes Opfer, Heiland, Säer, Erhalter und Wiederhersteller, bezieht sich auf alle oben genannten Punkte.

(Quelle: Wikipedia)





Denn der Menschensohn ist nicht gekommen um zu zerstören, sondern um zu erretten...


Design oder Nicht-Design, das ist die Frage










Oder genauer:
Intelligent
Design, oder Un-Intelligent Design, das ist hier die Frage.
Und wie lautet die Antwort?
Untersucht und urteilt selbst. Prüft alles, das Gute behaltet...

Zum Einstieg:

Intelligent Design - Eine Kurzeinführung

Wenn es um die Erforschung der Welt um uns herum geht, muss man folgende Bereiche auseinanderhalten:

- Das, was man auf physikalische Naturgesetze zurückführen kann

- Das, was man auf den Zufall zurückführen kann

- Das, was eine intelligente Ursache hat, und weder mit physikalischen Naturgesetzen noch durch den Zufall erklärbar ist

Die Intelligent-Design-Theorie hat es sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, woran man eine intelligente Ursache unzweideutig erkennen kann.

Physikalische Gesetze

Sie erklären Ordnung in der Natur (zum Beispiel die Bewegung von Körpern im Raum). Sie erklären Strukturen, die keinen Informationsgehalt besitzen (zum Beispiel Eiskristalle). Sie erklären chemische Abläufe auf molekularer Ebene.

Zufall

Im Grunde sind es natürlich ebenfalls physikalische Naturgesetze, deren Komplexität oder deren Zusammenspiel jedoch eine Fassbarmachung in Formeln (derzeit) unmöglich macht. Dass Wetter folgt beispielsweise klaren Naturgesetzen - diese sind jedoch so komplex, dass eine Wettervorhersage für das Klima der nächsten 100 Jahre ausgeschlossen ist. In anderen Fällen scheint einfach das Wissen zu fehlen, um aus Naturphänomenen Formeln abzuleiten (denken Sie nur an die Unschärferelation in der Quantenmechanik). Hier bleibt immer das Gefühl, dass der jetzige Kenntnisstand unmöglich der Weisheit letzter Schluss sein kann. Wenn man etwas nicht voraussehen kann (nicht einmal näherungsweise), spricht man vom Zufall.

Intelligenz

Damit erklärt man semantische Information (zum Beispiel ein Buch, ein Computerprogramm, einen Bauplan). Information ist dann semantisch, wenn man zum Verständnis der Bedeutung dieser Information wiederum Intelligenz benötigt (nicht zur Umsetzung: Ein Computer kann ein Programm abarbeiten, aber er kann es nicht verstehen - könnte er es, könnte er sich selbst programmieren, Fehler im Code selbst verbessern und sich mit dem Programmierer über andere Lösungsansätze austauschen. Bei einem Schachspiel kann er das, nur ein Schachspiel enthält ja auch keine semantische Information!).

Was versteht man unter der Intelligent-Design-Theorie?

Es gibt Dinge in der uns umgebenden Welt, die kann man nicht mit physikalischen Gesetzen erklären (also auch nicht mit dem Zufall). Dies liegt daran, dass mit Erhöhung der Komplexität einer Struktur oder einer Funktion die Wahrscheinlichkeit ihrer Entstehung nur mithilfe von Naturgesetzen sinkt, und zwar exponentiell.

Normalerweise hat der Mensch keine Probleme, ein Design auf entweder Naturgesetzte oder Intelligenz oder auf eine Kombination von beidem zurückzuführen. So ist das Aussehen eines Berges physikalisch erklärbar (Wind, Erosion), Mount Rushmore (die vier Präsidentenköpfe) kann man so nicht erklären. Es würde sich auch niemand die Mühe machen, eine Theorie zu entwickeln, die die Entstehung dieses Denkmals auf das Zusammenspiel von Naturgesetzen zurückführt. Dafür besteht keine Notwendigkeit. Jeder ist voll zufrieden mit der Erklärung, dass hier menschliche Bildhauer am Werk waren. Diese Erklärung ist einfach niemandem unangenehm.

Bei der Frage, ob es Intelligenz irgendwo sonst im Weltall gibt, sind viele schon skeptischer. Dennoch bemüht sich das SETI-Projekt, Design-Signale aus dem Weltall aufzuspüren. Man hofft auf eine Signalabfolge, die sich deutlich von Rauschen (Zufallssignale - man beachte die obige Erklärung zum Wort Zufall) oder von periodischen Signalen (wie sie Pulsare aussenden) unterscheidet. Man sucht nach einem Signal, das eine Information enthält - die Information muss dazu keine konkrete Botschaft enthalten, nur die einfache Information, die lautet: Der Absender ist intelligent. Und dazu würde eine Signalabfolge genügen, deren Entstehung nicht durch physikalische Phänomene erklärt werden kann, da die Komplexität der Information diese Möglichkeit ausschließt.

Schließlich bleibt die Frage: Deutet die Komplexität von Lebewesen oder deren Aufbau auf eine intelligente Ursache oder auf physikalische Gesetze hin? Dazu hat die Intelligent-Design-Theorie einige Kriterien entwickelt, die zur Abgrenzung von Design-Signalen hilfreich sind. Eines der wichtigsten und einleuchtendsten Kriterien verbirgt sich hinter den Begriffen Nichtreduzierbare Komplexität, Synorganisation oder Spezifizierte Komplexität.

Diese Begriffe unterscheiden sich in ihrer Definition nur geringfügig und weisen alle im Grund auf das gleiche Problem hin: Besteht eine Struktur (zum Beispiel eine Zelle) aus mehreren Bestandteilen, die alle zum Funktionsablauf unabdingbar sind, so senkt jeder einzelne Bestandteil, auf den man nicht verzichten kann, die Wahrscheinlichkeit der ungelenkten Entstehung.

Ein Beispiel: Damit ein Computer läuft, benötigt er einen Prozessor, Speicher, Controller und eine Platine, die all diese Teile verbindet. Dann benötigt er noch Software und Strom. Wenn Sie versuchen, einen Computer zu betreiben, indem sie einen Bestandteil weglassen, so läuft er nicht. Nun wissen wir, dass ein Computer von intelligenten Leuten geplant, konstruiert und betrieben wird. Und in Wahrheit besteht er aus hunderten von notwendigen Teilen, die ihrerseits aus oftmals millionen anderen Teilen bestehen. Aber ich denke, das Prinzip wurde durch das stark vereinfachte Beispiel bereits klar...

Frieder Meis, 2005. Auszug aus dem Artikel "Einführung zu ID". Weiterlesen auf:

www.intelligentdesigner.de

Weitere Informationsquellen von ID-Vertretern:

www.weloennig.de
www.intelligentdesign.de.vu
www.wort-und-wissen.de

Ich habe nur Vertreter des ID angegeben, denn Stellungnahmen in contra Intelligent Design gibt es en masse, sie dominieren die Medien. Siehe Wikipedia für den Einstieg. Hinweis: man vergleiche selbst das Argumentationsniveau der verschiedenen Vertreter...polemisch versus wissenschaftlich...Totschlag-Argumente versus gegenstandsbezogene Analysen...)

Seine Straßen
















Seine Straßen

(Xavier Naidoo)

Ihr veranstaltet Feste auf den Strassen
genehmigt von der falschen Instanz
Ist euch allen wirklich noch zum spassen?
Seid ihr bereit für den letzten Tanz?

Eure Anteilnahme hält sich so in Grenzen
eure Augen vermissen jeden Glanz
der Tod kommt auch nach wenigen Lenzen
Rette sich wer kann, doch wer kann's?

ref:
Es sind seine Straßen, von jeher
seine Straßen, von den Bergen bis ans Meer
seine Wege, denn der Herr führt sein Heer
und eure schlecht gebauten Pfade
machen es dem Thronwagen schwer

Ans Totenbett wird mich keiner binden
ich räume Straßen und ebne Wege leg ich frei
bis seine Straßen sich um die höchsten Berge winden
ist kein Sterben und kein Schmerz vorbei

Vorbei sind die Zeiten der Vergebung,
vorbei sind die Tage, die gezählt,
schafft die Bewegung zum Ziel der Erhebung
für den, für den der es verfehlt

ref (2x):
Es sind seine Straßen, von jeher
seine Straßen, von den Bergen bis ans Meer
seine Wege, denn der Herr führt sein Heer
und eure schlecht gebauten Pfade
machen es dem Thronwagen schwer

Wege, die an uns sind unsere Straßen,
sogar Berge schmelzen unter seinem Fuß
überragend ist er, über allen Maßen,
du mußt ihn suchen, denn vielleicht bist du's

den er benötigt, um seine Straßen zu bauen.
den er braucht, um sein Heer zu vermehren,
wir können wenigen, nur wenigen vertrauen,
müssen wahrlich nicht mehr lange entbehren

ref (2x):
ref:
Es sind seine Straßen, von jeher
seine Straßen, von den Bergen bis ans Meer
seine Wege, denn der Herr führt sein Heer
und eure schlecht gebauten Pfade
machen es dem Thronwagen schwer













Psalm 139





















Ein Lied Davids.


"Herr, du erforschst mich
und kennst mich!
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;
du verstehst meine Gedanken von ferne.
Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege,
und bist vertraut mit allen meinen Wegen;
ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge,
das du, Herr, nicht völlig wüßtest.
Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.
Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar,
zu hoch, als daß ich sie fassen könnte!
Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist,
und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht?
Stiege ich hinauf zum Himmel,
so bist du da;
machte ich das Totenreich zu meinem Lager,
siehe, so bist du auch da!
Nähme ich Flügel der Morgenröte
und ließe mich nieder am am äußersten Ende des Meeres,
so würde auch dort deine Hand mich führen
und deine Rechte mich halten!
Spräche ich: "Finsternis soll mich bedecken
und das Licht zur Nacht werden um mich her!",
so wäre auch die Finsternis nicht finster für dich,
und die Nacht leuchtete wie der Tag,
die Finsternis wie das Licht.
Denn du hast meine Nieren gebildet;
du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke,
und meine Seele erkennt das wohl.
Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir,
als ich im Verborgenen gemacht wurde,
kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden.
Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim,
und in dein Buch waren schon geschrieben
alle Tage, die noch werden sollten,
als noch keiner von ihnen war.
Wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott
Wie ist ihre Summe so gewaltig!
Wollte ich sie zählen -
sie sind zahlreicher als der Sand...

Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz;
prüfe mich und erkenne, wie ich es meine;
und sieh, ob ich auf bösem Wege bin,
und leite mich auf ewigen Weg."

(Psalm 139, 1-18; 23-24)

Das Gesetz in meinen Gliedern


"Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.
Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht das, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich.
Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut ist.
So tue nun nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.
Denn das Gute, was ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
So finde ich nun das Gesetz, das mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt.
Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.
Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?"
(Römer 7,14-24)

"Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!"
(Römer 7,25)

Vom verlorenen Sohn















Und er sprach:


Ein Mensch hatte zwei Söhne.

Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht.
Und er teilte Hab und Gut unter sie.

Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen.

Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.

Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!

Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!

Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater.
Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.

Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein!

Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.
Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre.

Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat.

Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre. Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.

Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.

Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein;
denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden,
er war verloren und ist wiedergefunden.


Evangelium nach Lukas 15,11-32


Schatten und Wesen




















Typologie (von gr. typos, Urbild, Vorbild) ist in der Auslegungstradition der Bibel die Inbezugsetzung einer Person oder eines Geschehens aus dem Alten Testament (selten auch aus der antiken Mythologie oder aus antiken Legenden) mit einer Person oder einem Ereignis aus dem Neuen Testament. Es geht dabei in erster Linie um "Verheißung" und "Erfüllung": Das, was im Alten Testament angekündigt wird, vollendet sich im Neuen Testament (auch Präfiguration genannt).

Quelle: Wikipedia

Dem unbekannten Gott



















Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand:
»Dem unbekannten Gott«.
Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen.

(Apostelgeschichte 17,23)


The above altar is located on Palatine Hill, Rome, where once stood the palaces of the Caesars. It dates from about 100 B.C. and has the inscription, ´To the unknown God

The apostle Paul saw just such an altar while waiting in Athens for Timothy and Silas to join him. He used the Athenians religious zeal to worship gods they don't even know the name of as a springboard for telling them about the TRUE God:

" Now while Paul waited for them (Timothy and Silas) at Athens, his spirit was stirred in him, when he saw the city wholly given to idolatry (e.g. statues, images or any object used as aid to worship false gods or the true God). Therefore disputed he in the synagogue with the Jews, and with the devout persons, and in the market daily with them that met with him.

" Then certain philosophers of the Epicureans (followers of Epicurus. They taught that the highest aim of man was to seek a pleasant and smooth life.) and of the Stoicks (they taught that man's happiness consisted in bringing himself into harmony with the course of the universe.), encountered him. And some said, What will this babbler say? other some, He seemeth to be a setter forth of strange gods: because he preached unto them Jesus, and the resurrection.

" Then Paul stood in the midst of Mars' hill (the Areopagus or rocky hill in Athens where the Athenian supreme tribunal and court of morals was held), and said, [Ye] men of Athens, I perceive that in all things ye are too superstitious. For as I passed by, and beheld your devotions, I found an altar with this inscription, TO THE UNKNOWN GOD. Whom therefore ye ignorantly worship, him declare I unto you." (Acts 17:16-18, 22-23)

Scriptural References: Acts 17 (KJV Bible)

Sources Used: Easton's Bible Dictionary


Am Anfang























(M.C.Escher, Verbum)

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten.
Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht.

Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Evangelium nach Johannes 1,1-14

Montag, 26. Mai 2008

Die Rede des Stephanus

Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger in Jerusalem vermehrte sich sehr; und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.

Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volke.

Es standen aber etliche auf von der sogenannten Synagoge der Libertiner und der Kyrenäer und der Alexandriner und derer von Cilicien und Asien und stritten mit Stephanus.

Und sie vermochten nicht der Weisheit und dem Geiste zu widerstehen, womit er redete.

Da schoben sie heimlich Männer vor, welche sagten: Wir haben ihn Lästerworte reden hören wider Moses und Gott.

Und sie erregten das Volk und die Ältesten und die Schriftgelehrten; und sie fielen über ihn her und rissen ihn mit sich fort und führten ihn vor das Synedrium.

Und sie stellten falsche Zeugen auf, welche sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, Worte zu reden wider die heilige Stätte und das Gesetz;

denn wir haben ihn sagen hören: Dieser Jesus, der Nazaräer, wird diese Stätte zerstören und die Gebräuche verändern, die uns Moses überliefert hat.

Und alle, die in dem Synedrium saßen, schauten unverwandt auf ihn und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht.

Kapitel 7

Der Hohepriester aber sprach: Ist denn dieses also? Er aber sprach:

Brüder und Väter, höret! Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte, und sprach zu ihm:

"Geh aus deinem Lande und aus deiner Verwandtschaft, und komm in das Land, das ich dir zeigen werde"
.

Da ging er aus dem Lande der Chaldäer und wohnte in Haran; und von da übersiedelte er ihn, nachdem sein Vater gestorben war, in dieses Land, in welchem ihr jetzt wohnet.

Und er gab ihm kein Erbe darin, auch nicht einen Fußbreit; und er verhieß, es ihm zum Besitztum zu geben und seinem Samen nach ihm, als er kein Kind hatte.

Gott aber sprach also: "Sein Same wird ein Fremdling sein in fremdem Lande, und man wird ihn knechten und mißhandeln vierhundert Jahre.

Und die Nation, welcher sie dienen werden, werde ich richten", sprach Gott, "und danach werden sie ausziehen und mir dienen an diesem Orte".

Und er gab ihm den Bund der Beschneidung; und also zeugte er den Isaak und beschnitt ihn am achten Tage, und Isaak den Jakob, und Jakob die zwölf Patriarchen.

Und die Patriarchen, neidisch auf Joseph, verkauften ihn nach Ägypten.

Und Gott war mit ihm und rettete ihn aus allen seinen Drangsalen und gab ihm Gunst und Weisheit vor Pharao, dem König von Ägypten; und er setzte ihn zum Verwalter über Ägypten und sein ganzes Haus.

Es kam aber eine Hungersnot über das ganze Land Ägypten und Kanaan und eine große Drangsal, und unsere Väter fanden keine Speise.

Als aber Jakob hörte, daß in Ägypten Getreide sei, sandte er unsere Väter zum ersten Male aus.

Und beim zweiten Male wurde Joseph von seinen Brüdern wiedererkannt, und dem Pharao wurde das Geschlecht Josephs offenbar.

Joseph aber sandte hin und ließ seinen Vater Jakob holen und die ganze Verwandtschaft, an fünfundsiebzig Seelen.

Jakob aber zog hinab nach Ägypten und starb, er und unsere Väter;

und sie wurden nach Sichem hinübergebracht und in die Grabstätte gelegt, welche Abraham für eine Summe Geldes von den Söhnen Hemors, des Vaters Sichems, kaufte.

Als aber die Zeit der Verheißung nahte, welche Gott dem Abraham zugesagt hatte, wuchs das Volk und vermehrte sich in Ägypten, bis ein anderer König über Ägypten aufstand, der Joseph nicht kannte.

Dieser handelte mit List gegen unser Geschlecht und mißhandelte die Väter, so daß sie ihre Kindlein aussetzen mußten, damit sie nicht am Leben blieben.

In dieser Zeit wurde Moses geboren, und er war ausnehmend schön; und er wurde drei Monate aufgezogen in dem Hause des Vaters.

Als er aber ausgesetzt worden war, nahm ihn die Tochter Pharaos zu sich und zog ihn auf, sich zum Sohne.

Und Moses wurde unterwiesen in aller Weisheit der Ägypter; er war aber mächtig in seinen Worten und Werken.

Als er aber ein Alter von vierzig Jahren erreicht hatte, kam es in seinem Herzen auf, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, zu sehen.

Und als er einen Unrecht leiden sah, verteidigte er ihn und rächte den Unterdrückten, indem er den Ägypter erschlug.

Er meinte aber, seine Brüder würden verstehen, daß Gott durch seine Hand ihnen Rettung gebe; sie aber verstanden es nicht.

Und am folgenden Tage zeigte er sich ihnen, als sie sich stritten, und trieb sie zum Frieden, indem er sagte: Ihr seid Brüder, warum tut ihr einander unrecht?

Der aber dem Nächsten unrecht tat, stieß ihn weg und sprach: Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Willst du mich etwa umbringen, wie du gestern den Ägypter umgebracht hast?

Moses aber entfloh bei diesem Worte und wurde Fremdling im Lande Midian, wo er zwei Söhne zeugte.

Und als vierzig Jahre verflossen waren, erschien ihm in der Wüste des Berges Sinai ein Engel in einer Feuerflamme eines Dornbusches.

Als aber Moses es sah, verwunderte er sich über das Gesicht; während er aber hinzutrat, es zu betrachten, geschah eine Stimme des Herrn:

"Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs". Moses aber erzitterte und wagte nicht, es zu betrachten.

Der Herr aber sprach zu ihm: "Löse die Sandale von deinen Füßen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliges Land.

Gesehen habe ich die Mißhandlung meines Volkes, das in Ägypten ist, und ihr Seufzen habe ich gehört, und ich bin herniedergekommen, sie herauszureißen. Und nun komm, ich will dich nach Ägypten senden."

Diesen Moses, den sie verleugneten, indem sie sagten: "Wer hat dich zum Obersten und Richter gesetzt?" diesen hat Gott zum Obersten und Retter gesandt mit der Hand des Engels, der ihm in dem Dornbusch erschien.

Dieser führte sie heraus, indem er Wunder und Zeichen tat im Lande Ägypten und im Roten Meere und in der Wüste, vierzig Jahre.

Dieser ist der Moses, der zu den Söhnen Israels sprach: "Einen Propheten wird euch Gott aus euren Brüdern erwecken, gleich mir; ihn sollt ihr hören ".

Dieser ist es, der in der Versammlung in der Wüste mit dem Engel, welcher auf dem Berge Sinai zu ihm redete, und mit unseren Vätern gewesen ist; der lebendige Aussprüche empfing, um sie uns zu geben;

welchem unsere Väter nicht gehorsam sein wollten, sondern stießen ihn von sich und wandten sich in ihren Herzen nach Ägypten zurück, indem sie zu Aaron sagten: "Mache uns Götter, die vor uns herziehen sollen; denn dieser Moses, der uns aus dem Lande Ägypten geführt hat, wir wissen nicht, was ihm geschehen ist".

Und sie machten ein Kalb in jenen Tagen und brachten dem Götzenbilde ein Schlachtopfer und ergötzten sich an den Werken ihrer Hände.

Gott aber wandte sich ab und gab sie dahin, dem Heere des Himmels zu dienen, wie geschrieben steht im Buche der Propheten: "Habt ihr etwa mir vierzig Jahre in der Wüste Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht, Haus Israel?
Ja, ihr nahmet die Hütte des Moloch auf und das Gestirn eures Gottes Remphan, die Bilder, welche ihr gemacht hattet, sie anzubeten; und ich werde euch verpflanzen über Babylon hinaus".

Unsere Väter hatten die Hütte des Zeugnisses in der Wüste, wie der, welcher zu Moses redete, befahl, sie nach dem Muster zu machen, das er gesehen hatte;

welche auch unsere Väter überkamen und mit Josua einführten bei der Besitzergreifung des Landes der Nationen, welche Gott austrieb von dem Angesicht unserer Väter hinweg, bis zu den Tagen Davids, welcher Gnade fand vor Gott und eine Wohnstätte zu finden begehrte für den Gott Jakobs.

Salomon aber baute ihm ein Haus.

Aber der Höchste wohnt nicht in Wohnungen, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht:

"Der Himmel ist mein Thron, und die Erde der Schemel meiner Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen, spricht der Herr, oder welches ist der Ort meiner Ruhe?
Hat nicht meine Hand dies alles gemacht?"

Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstreitet allezeit dem Heiligen Geiste; wie eure Väter, so auch ihr.

Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, welche die Ankunft des Gerechten zuvor verkündigten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, die ihr das Gesetz durch Anordnung von Engeln empfangen und nicht beobachtet habt.

Als sie aber dies hörten, wurden ihre Herzen durchbohrt, und sie knirschten mit den Zähnen gegen ihn.

Als er aber, voll Heiligen Geistes, unverwandt gen Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes, und Jesum zur Rechten Gottes stehen;

und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet, und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!

Sie schrieen aber mit lauter Stimme, hielten ihre Ohren zu und stürzten einmütig auf ihn los.

Und als sie ihn aus der Stadt hinausgestoßen hatten, steinigten sie ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines Jünglings, genannt Saulus.

Und sie steinigten den Stephanus, welcher betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er.

(Apostelgeschichte 6,7 - 7,60)